Homeservergehäuse #0
Ich werde mich nun endlich mal daran machen, für meinen kleinen Homeserver ein neues Gehäuse zu bauen. Bisher steckte mein Mini-ITX-Motherboard noch in einem Miditower-Gehäuse von der Stange (was mich schon seit Monaten stört) doch in der neuen Wohnung hab ich keinen passenden Platz für diese Kiste gefunden.
Unter dem Fernsehschränkchen ist jedoch an der Rückseite eine Ecke mit dreieckigem Grundriss frei (jeweils 39cm Kantenlänge außen, Innenkante 54cm und 71cm hoch). Diese Ecke ist nicht nur vom Volumen her ziemlich ausreichend für das Motherboard, Netzteil und meine 2-3 Laufwerke, sie liegt auch noch ideal. So kann ich durch ein Loch in der Rückwand auch gleich das Videokabel vom N64 durch zur Fernsehkarte legen. Die Umschaltbox für den Bildschirm liegt auch gleich oben drüber. (Evtl. sollte ich die aber auch gleich einbauen und die ganze Ecke verschließen.)
Natürlich ist ein Dreieckiger Grundriss nicht gerade die üblichste Variante für Computergehäuse, also bleibt mir nichts anderes übrig als eine Lösung komplett von Grund auf zu improvisieren.
Derzeit scheinen mir 2 Möglichkeiten als sinnvoll:
Entweder ich bestell mir Nirosta-Bleche, komplett gestanzt und abgekanntet (habe da eine Quelle in der Verwandschaft), diese müssten jedoch schon verdammt genau gestanzt sein damit z.B. die Fernsehkarte rein passt.
Alternativ könnte ich mir etwas mit Glasfasernetzen und Kunstharz laminieren.
Beides hat jeweils seinen eigenen Charm, doch für beide Lösungen sind erstmal die nächsten Schritte gleich: Alles Ausbauen, jedes Bauteil ausmessen und überlegen wie ich das ganze Zeug im Gehäuse verteilen will.



Könntest ja erstmal ne 3D-CAD Zeichnung machen..
und nebenbei mal die OS-3DCAD-Tools testen ,)
Hehe… eine Zeichnung wirds so oder so geben, aber im Moment tendiere ich mehr dazu das auf Papier zu lösen statt mich erst komplett in ein neues Programm zu fitzen.
Ich guck mal…
schon mal an stinknormales Holz gedacht? Wenn da drin mehr als 100 Grad (Flammpunkt ab 300° C) herschen, sind die meisten Teile sowieso bereits im Arsch.
Sowas plane ich für den Zeitpunkt, an dem ich mir mal wieder ein paar Ausgaben für ne Multi-Wohnzimmer-Beamer-what-the-devil-Kombi leisten kann: Einfach schönes Teil vom Weibchen basteln lassen (sie ist Tischlerin im dritten Ausbildungsjahr) – ins Wohnzimmer stellen – fertsch ;
cu, w0lf.
jau, hab ich… vor allem auch weil es optisch an der Seite des Schrankes evtl. besser wirken könnte.
Aber bei Holz stört mich immer die Verarbeitung, ich hab nicht gerade das größte Geschick im Umgang mit Säge und Bohrer, außerdem fallen da derartig viele Späne an… Das nervt etwas wenn man sowas nur im Wohnzimmer zusammenbauen kann.
Mein Weibchen ist da sicher auch geschickter als ich, auch wenn sie als Microtechnologin da wohl auch nicht direkt prädestiniert ist. *g*
erst aus Pappe basteln, da kann man Größe, Lage der Teile, Luftstrom, Lautstärke ausprobieren und dann z.B. aus MDF (mitteldichte Faserplatte) nachbauen. Die Pappteile können dann als Schablone dienen.
ja hattest du ja bei deinem eigenem Projekt schon gezeigt… sehr schöne aktion, werde ich ernsthaft in Betracht ziehen.
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